
Dr. Friedrich Korden - Hilke Diestel
Zahnärzte
Je mehr Zahnsubstanz verloren ist, desto wichtiger ist ein ästhetischer Ersatz, dem man die Arbeit des Zahnarztes nicht ansieht. Mit Kronen und Brücken, so genanntem festsitzenden Zahnersatz, können zerstörte und völlig fehlende Zähne praktisch unsichtbar ersetzt werden. Passgenau in einem Zahnlabor hergestellt, ermöglicht der Zahnersatz eine perfekte Funktion, „unsichtbare” Ästhetik, Langlebigkeit und ein völlig natürliches Zahngefühl.
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Praxisbeispiel
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Standard:Die Metallkeramikkrone (Verblendkrone)
Die Verblendkorne ist die bis heute meist verwendete Kronenart. Sie besteht aus einem Metallkäppchen, das mit zahnfarbener Keramik verblendet wird. Das Metall gibt der Krone ihren Halt. Die vom Zahntechniker Schicht für Schicht gestaltete Keramikverblendung sorgt dafür, dass die Krone nicht wie Zahnersatz, sondern wie ein Zahn aussieht. Natürlich wirkende Ergebnisse, die farblich exakt den benachbarten eigenen Zähnen entsprechen, stellen dabei allerdings höhere Ansprüche an den Zahntechniker als jede andere Art der Kronenversorgung. Als Nachteil bei Metallkeramikkronen wird oft der metallische Rand empfunden: Wenn mit der Zeit das Zahnfleisch etwas zurückgeht, kann dieser insbesondere an den Frontzähnen leicht auffallen. Das lässt sich jedoch vermeiden, indem der Zahntechniker auch den Rand der Krone keramisch gestaltet- man spricht dabei von einer so genannten Keramikschulter. Der große Vorteil der Metallkeramikkrone ist ihre überaus hohe Stabilität und die daraus resultierende Haltbarkeit, die auch bei ungünstigen Voraussetzungen bei über 10 Jahren liegt. Viele heute noch intakte Metallkeramikkronen sind bereits weit über 20 Jahre alt. |
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Praxisbeispiel
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Vollkeramikkronen
Vollkeramik ist die Bezeichnung für ausschließlich aus Keramik bestehende Restaurationen ohne Metallunterstützung. Vollkeramische Inlays, Veneers, Kronen und Brücken sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden, da die Patienten mit einer Keramikrestauration eine biologisch verträgliche und ästhetisch anspruchvolle Therapielösung erhalten. Vollkeramik ist ein gewebeverträglicher Werkstoff, er verhält sich neutral zu anderen, bereits im Mund befindlichen, Restaurationswerkstoffen und ist kompatibel zur biologischen Struktur des Menschen. Dabei entspricht seine Haltbarkeit der von herkömmlichen Metallkronen. Vollkeramische Restaurationen werden adhäsiv befestigt, dadurch ist eine Schonung der Zahnsubstanz möglich; Retentionen können vermeiden werden, die bei anderen Füllungstherapien notwendig sind. Einen sichtbaren Vorteil gegenüber metallischen Restaurationen bietet die Lichtdurchlässigkeit der Keramikwerkstoffe. Vollkeramik hat Farb- und Lichtbrechungseigenschaften, wie der natürliche Zahnschmelz. Einfallendes Licht wird reflektiert und ermöglicht eine hervorragende Ästhetik. |
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Praxisbeispiel
Vollkeramikbrücke
Die Brücke im Mund
Vollkeramikbrücken
Wenn es um die perfekte Ästhetik geht, spielt natürlich auch hier die Materialwahl eine Rolle. Eine vollkeramische Brücke kommt dem hohen ästhetischen Anspruch an eine Frontzahnbrücke optimal entgegen. Sie eignet sich für den Front- und für den Seitenzahnbereich. Dank neuer Verarbeitungstechnologien und moderner hochfester Zirkonoxidkeramiken können sie heute sogar mehrere fehlende Zähne stabil überspannen. Solche Brücken werden mit computergesteuerten Präzisionsgeräten aus Keramikblocks herausgefräst und anschließend individuell verblendet. |